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Kinderbetreuung - Einladung zur Blogparade

Hallo ihr Lieben,

wer meinen Blog schon länger verfolgt, hat sicherlich schon öfter mal gelesen, dass Oliver von Tageseltern betreut wird. Heute möchte ich mal ein wenig  auf das Thema Kinderbetreuung eingehen. Ich möchte darüber schreiben, welche Vor- und Nachteile ich in der Betreuung durch die Tageseltern sehe und auch darüber, warum wir uns überhaupt für Tagespflege entschieden haben.


Vorab sei schon mal gesagt, dass immer feststand, dass ich 1 Jahr Elternzeit nehme und danach wieder in meinen Job einsteige mit dem Ziel, dann nicht mehr täglich ins Büro fahren zu müssen, da dies damals eine Busfahrt von jeweils 1 Stunde in Anspruch nahm. Das Ziel sollte also sein, im Home Office zu arbeiten, um einiges zu erleichtern. Das haben wir ja auch geschafft mit unserem Hauskauf. Ein Grund mehr, dass ich unbedingt wieder anfangen musste zu arbeiten.

Während der Elternzeit merkte ich aber auch immer mehr, dass ich mich nur mit der Kinderbetreuung schwer tat, also mir fehlte der Ausgleich, daher konnte ich es zum Ende hin kaum erwarten endlich wieder eine andere Herausforderung zu bekommen. Aber trotzdem machte ich mir immer viel Sorgen, dass Olli auch wirklich gut betreut wird. Ich hatte Angst, dass es ihm nicht gut gehen würde.

Entscheidung

Schon in der Schwangerschaft haben wir den Zwerg in 3 verschiedenen Kindergärten in unserer Nähe angemeldet. Wie bestimmt viele dachten wir als Erstes an einen Kindergarten. Warum auch was anderes? Meine Meinung sollte sich ändern. Ich traf mich mit Freundinnen, als Oliver 3 Monate alt war. Eine von ihnen war selbst Mama. Wir unterhielten uns über die Betreuungsmöglichkeiten. Ihr Sohn war bereits ein Kindergartenkind. Sie meinte, dass ihr 2. Kind definitiv zur Tagespflege geht. Ihre Schwester war selbst Tagesmutter. Also kannte sie den Vergleich und brachte ein paar gute Dinge an. Dinge, die mich zum Nachdenken anregten.
Auch eine andere Freundin war mit dem Kindergarten ziemlich unzufrieden, so sehr, dass sie den Platz wechselten. All diese Erzählungen beunruhigten mich sehr. Hatte ich doch schon große Probleme den Zwerg bei der eigenen Familie abzugeben, dann noch bei einem Kindergarten, bei dem ich nicht weiß, ob es so läuft, wie ich es möchte.
Als wir uns für das Haus entschieden, mussten wir uns nach einer neuen Betreuung umsehen, da wir nun ja nicht mehr in der Stadt wohnen. Wir schauten uns den Kindergarten im Nachbardorf an. Der Kindergarten gefiel uns sehr. Wenig Kinder, alles familiär und die Erzieherinnen waren sehr nett. Sie erzählten ein wenig davon, wie alles so abläuft und, dass sie es so handhaben, dass das Töpfchen-Training erst ab 3 Jahren beginnt. Oh nein. Das ging für uns gar nicht. Das war nicht unser Plan und daher schauten wir weiter.

Uns fiel auf dem Weg zum Haus immer wieder ein Schild auf, also gingen wir mal spontan vorbei und wurden freundlich von dem Tagespapa begrüßt. In den nächsten Tagen klärten wir alles und es stand fest, dass Olli zu den Tageseltern gehen würde. Ich war sehr zufrieden.

Vorteile
  • kleine Gruppen, weniger Kinder
  • flexible und individuelle Betreuung
  • familiäres Verhältnis
  • dauerhafte Bezugspersonen
  • geringere Ansteckungsgefah
  • wöchentliche Unternehmungen (Sauna und Salzgrotte)
  • viele Spaziergänge
Nachteile
  • keine Vertretung bei Urlaub oder Krankheit
  • Betreuungskosten werden nicht in der Höhe bezuschusst, wie bei Kitas
Wie ihr seht, gibt es für mich mehr Vorteile als Nachteile. In den letzten 2 Jahren hat Oliver sich so toll entwickelt und dazu haben die Tageseltern einen großen Teil beigetragen. Ich würde mich immer wieder für sie entscheiden. Nach dem Sommer wechselt Oliver in den Kindergarten, den wir vorab schon toll fanden. Mit der Toilette sind wir ja schon sehr lange mehr als erfolgreich, sollte also nicht mehr das Problem sein. :) Alles andere ist ähnlich wie bei den Tageseltern, da insgesamt nur 2 - 3 Kinder mehr da sind. Oliver freut sich schon. Ich bin da ja ein wenig wehmütiger. Aber auch da wird es uns super gefallen.

Nun möchte ich euch gerne zu einer Blogparade einladen, in der ihr über eure Suche nach der "perfekten" Kinderbetreuung schreibt. Wie lange habt ihr Elternzeit genommen? Was sind die Vor- und Nachteile für die Betreuung, die ihr gewählt habt? Schreibt eure Gedanken dazu auf, ich freue mich über jede Teilnahme. Die Blogparade läuft bis zum 31.07.2017. Verlinkt eure Beiträge dazu unten in den Kommentaren und ich nehme euren Beitrag dann in eine Liste auf. Bitte verweist in euren Beitragen auf diesen Blogbeitrag.
Ich bin sehr gespannt auf die Vielfalt in Deutschland, gerne auch aus anderen Ländern.

Liebe Grüße
Sabrina

Teilnehmer:

Kommentare

  1. Ein Post der sehr umstritten ist nach meiner Meinung. :)
    Wie du weißt sind meine 2 im Kindergarten seit dem sie 5/6 Monate alt sind. Sicher können sie Kinder sich dort schnell anstecken und wir haben viel durch in den letzten 4 Jahren aber nur so wird Immunsystem gestärkt nach meiner Meinung.
    Ich selber würde nie meine Kinder an eine Tagesmutter geben. Im Kindergarten lernen sie so viel und sind unterteilt in verschiedene Gruppen. Von Baby bis vorschule da ist jeder im richtigen Alter. Ich hab schon vieles gehört das die Tagesmutter verschiedene Altersgruppen hat. Das kann sehr verwirrend sein.
    Sicher muss man den richtigen Kindergarten finden aber die 2 die wir bis jetzt hatten sind wir sehr zufrieden mit.
    Es kommt auch auf das Kind drauf an wie immun es ist. Matthew war ständig krank.

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    1. Hallo Janine,
      danke für deine Meinung. Es ist ja nicht umstritten, nur weil es verschiedene Ansätze gibt. Jeder muss es so handhaben, wie man sich selbst und natürlich auch das Kind am besten fühlt. Wir hatten bei den Tageseltern immer das beste Gefühl. Tageseltern sind auch verschieden. Unsere haben die Altersgruppe von 1 -3 Jahren. Es gibt aber auch die, die ältere Kinder betreuen. Das finde ich aber nicht schlimm. Da kann man ja auch schauen, was für einen selbst am besten ist. Verwirrend ist es aber glaube ich nicht, im Gegenteil, die Kleinen können so viel mehr von den Großen lernen.
      In Sachen Krankheiten habe ich schon so einiges von Kindergärten gehört und auch im Freundeskreis miterlebt. Das Schlimmste was Oliver hatte, war Fieber. Da bei den Tageseltern selten einer krank ist. Ich glaube kaum, dass gerade diese 10 Kinder ein total starkes Immunsystem haben.
      Ich bin mit unserer Entscheidung für die ersten 2 Jahre auf jeden Fall sehr zufrieden und würde mich immer wieder so entscheiden.
      Ich bin aber froh, dass auch ihr mit euren Kingergärten absolut zufrieden seid. Das ist das Wichtigste, dass sich alle wohlfühlen.
      Liebe Grüße :)

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  2. Liebe Sabrina,

    hier kommt auf den allerletzten Drücker mein Post zum Thema "Kinderbetreuung".
    http://ideas4parents.com/blogparade-kinderbetreuung/
    Viel Spaß beim Lesen! :-)

    Liebe Grüße
    ideas4parents-Romy

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    Antworten
    1. Hallo liebe Romy,

      vielen Dank, dass du teilgenommen hast, darüber freue ich mich sehr. Es ist ist schön, eine weitere Geschichte zu diesem Thema zu lesen. Vielen Dank dafür.

      Liebe Grüße :)

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